GESCHÄFTSSTELLE

BDO e. V.
Bundesverband der
Organtransplantierten

Paul-Rücker-Str. 20 - 22
47059 Duisburg

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Fax (02 03) 44 21 27

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von 10.00 - 13.00 Uhr

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|  2: SERVICE  |  2.9: Glossar

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Tacrolimus

immunsuppressives Medikament; Handelsname = Prograf
 

T-Drain

Schlauchsystem mit T-förmigem Endstück, das z.B. zur Galleableitung nach außen bzw. mit dem Querbalken des T zur  Schienung der neu angelegten Verbindung zwischen Spender- und Empfänger-Gallengang benutzt wird
 

terminal

endgültig
 

Therapie

Behandlung einer Krankheit
 

Thorax

Brustkorb
 

Thrombose

Bildung von Blutgerinseln in Venen und Arterien, z.B. Blutpfropfen
 

Thrombozyt

Blutplättchen (wichtig für die Blutgerinnung)
 

TIPSS

Katheter, der über eine Vene am Hals eingeführt wird und mit dem eine Verbindung in der Leber zwischen der Pfortader und der unteren Hohlvene geschaffen wird; ist dann angebracht, wenn ein Pfortaderhochdruck, der zu Umgehungskreisläufen führt, vorliegt; Blutungen aus Magen und Speiseröhre und Bauchwasser können damit verhindert bzw. verringert werden
 

Tomographie

Röntgenverfahren zur Darstellung einzelner Körperschichten
 

Transaminasen

Enzyme, wie

GOT (= Glutamat-Oxalacetat-Transaminase; neue Bezeichnung AST = Aspartataminotransferase) und

GPT (= Glutamat-Pyruvat-Transaminase; neue Bezeichnung = Alaninaminotransferase),

die in den Leberzellen vorhanden sind und dort bestimmte Stoffwechselschritte vornehmen; ein Anstieg der Transaminasen im Blut weist auf eine Zerstörung von Leberzellen hin, z.B. bei einer Abstoßung
 

Transfusion

Gabe von Blut und Blutprodukten über einen Zugang in den Körper
 

Transplantat

transplantiertes (übertragenes) Organ, Gewebe oder Zellen
 

Transplantatabstossung

(siehe „Abstossung“!)
 

Transplantation

aus dem Lateinischen abgeleitet: Verpflanzung; Beschaffung und Implantation von Organen, Gewebe und Zellen von einem Organismus auf einen anderen;

man unterscheidet
 

1. nach Übereinstimmung von Spender und Empfänger:
autogene T. = Empfänger und Spender sind identisch
syngene T. = genetisch identische Individuen, wie z.B. eineiige Zwillinge)
allogene T. = genetisch unterschiedliche Individuen, die jedoch der gleichen Art angehören, wie z.B. Menschen untereinander)
xenogene T. = Individuen verschiedener Arten, wie z.B. Schweine und Menschen)

 
2. nach Überseinstimmung von Explantations- und Transplantationsort:
isotope T. = örtliche und gewebliche Übereinstimmung
orthotope T. = örtliche Übereinstimmung
heterotope T. =  keine örtliche Übereinstimmung

 
3. nach Funktion des Transplantates:
allovitale T. = volle Funktionstüchtigkeit und Vitalität des Transplantats soll erhalten bleiben
allostatische T. = mechanische oder zeitliche begrenzte Funktion des Transplantats wird angestrebt
auxiliäre T. = Unterstützung eines funktionskranken Organs
substitutive T. = Ersatz eines funktionsunfähigen Organs
 

Transplantationszentrum

Spezialklinik mit allen personellen und Ausstattungsvoraussetzungen zur Durchführung von (bestimmten) Organtransplantationen
 

Transplantat-Überlebensrate

Prozentsatz der funktionierenden Transplantate; die Raten orientieren sich dabei gewöhnlich an chronologischen Einteilungen (z.B. 1 Jahr, 2 Jahre)
 

Transplantatvaskulopathie

Erkrankung der Blutgefäße im Transplantat durch immunologische Reaktionen
 

Transplantatversagen

Ausbleiben einer Funktion transplantierter Organe oder Gewebe
 

Tripletherapie

Therapie mit Kombination aus drei Medikamenten
 

Tumor

Geschwulst im Sinne einer knotigen Veränderung; sie kann gut- oder bösartig sein
 

Typisierungslabor

Labor, in dem die Gewebegruppen bestimmt werden
 

T-Zelle 

= T-Lymphozyt; Gruppe von weißen Blutzellen des Immunsystems, die interagieren und dabei die zellulare Immunreaktion hervorrufen; reife T-Zellen können nach verschiedenen Funktionen unterteilt werden in zwei größere Untergruppen, „CD4+“ und „CD8+“; ‚Killer'-T-Zellen (Untergruppe der „CD8+“) attackieren unmittelbar und töten Zellen mit fremden Antigenen
 

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