GESCHÄFTSSTELLE

BDO e. V.
Bundesverband der
Organtransplantierten

Paul-Rücker-Str. 20 - 22
47059 Duisburg

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Fax (02 03) 44 21 27

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|  2: SERVICE  |  2.9: Glossar

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Pankreas

Bauchspeicheldrüse
 

Parathormon

Hormon der Nebenschilddrüse
 

Pathogen

Krankheitserreger
 

pathognomonisches Symptom

spezifisches Kennzeichen oder Charakteristikum einer Erkrankung
 

peptische Ulcera

Magengeschwür aufgrund einer chronischen Übersäuerung
 

Perfusion

Durchströmung, z.B. des Körpers oder einzelner Organe mit Flüssigkeit (Blut etc.); in der Transplantationschirurgie künstliche Durchblutung oder Spülung der entnommenen Organe mit einer speziell zubereiteten Lösung, um eine Konservierung zu ermöglichen
 

Perfusor

automatische Pumpe, um z.B. Medikamente direkt in den Kreislauf zu spritzen
 

Peritonealdialyse

Dialyse, bei der die ausscheidungspflichtigen Substanzen durch das Peritoneum (= Bauchfell) des Patienten abfiltriert werden
 

Pfortader

Vena Portae; große Vene, die das nährstoffreiche Blut aus den Venen des gesamten Bauchraumes (Darm, Magen) sammelt; es fließt dann in die Leber, wo dem Blut die Nährstoffe zur Verarbeitung und Giftstoffe zur Reinigung entzogen werden
 

Pfortaderhochdruck

als Folge einer Zirrhose kommt es zur Verengung der Blutgefäße in der Leber und damit zum Überdruck mit Blutstau in der Pfortader; das Blut sucht sich dann andere Wege, um an der Leber vorbei wieder zum Herzen zu gelangen; dies geschieht teilweise über die Venen der Bauchhaut und vor allem über die Venen der Speiseröhre
 

Phagozytose

aktive Aufnahme und Vernichtung von Bakterien vor allem als Mechanismus der Infektionsabwehr
 

Pharynx

Rachen, Schlund
 

Phobien

krankhafte Angstzustände
 

Phonokardiographie

Registrierung der Herztöne und Geräusche
 

Physiologie

die Lehre von den normalen Lebensvorgängen
 

Physiotherapie

Behandlung von Krankheiten mit naturgegebenen Mitteln wie Wasser, Luft, Licht
 

Pilze

können bei überrnäßigem Auftreten beim transplantierten Patienten zu schwersten Erkrankungen führen
 

Plasma

Flüssigkeit, in der die Blutzellen schwimmen
 

Pneumonie

Lungenentzündung
 

Pollakisurie

häufiger Harndrang, häufige Entleerung geringer Harnmengen
 

Polyneuritis

Entzündung des äusseren Nervensystems
 

Polyneuropathie

nicht entzündliche Schädigung zahlreicher peripherer Nerven
 

Polyurie

vermehrte Urinausscheidung
 

polyzystisch

aus vielen Zysten bestehend
 

portale Hypertension

Pfortaderhochdruck; das Blut der Pfortader kann die Gefäße der zirrhotisch umgebauten Leber nicht mehr durchfliegen; deshalb kommt es zu einem erhöhten Druck in der Pfortader, einem Rückstau des Blutes in ihrem Zuflußbereich, und es bilden sich Umgehungskreisläufe
 

postrenat

unterhalb der Niere (z.B. im Nierenbecken oder im Hamleiter) gelegen
 

posttraumatische Störungen

Störungen, die nach einer Verletzung auftreten
 

prähepatisch

im Pfortadersystem vor der Leber gelegen
 

prärenal

vor der Niere gelegen
 

Primärharn

der Urin, der in den Glomerula der Nieren abfiltriert wird; seine Menge beträgt ca. 170 Liter pro 24 Std., davon werden etwa 168 Liter im System der auf- und absteigenden Sammelröhren wieder in den Körper aufgenommen (rückresorbiert)
 

Prograf

immunsuppressives Medikament;
Handelsname = FK 506
 

Prophylaxe

vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung von Komplikationen und Zusatzerkrankungen
 

Prostata

Vorsteherdrüse beim Mann; umschließt den Anfang der Harnröhre; ist an der Samenbildung wesentlich beteiligt
 

Prostataadenom

gutartige Vergrößerung der Prostata; bei älteren Männern häufig
 

Prostatakarzinom

bösartige Geschwulst (Krebs) der Prostata
 

Prostatitis

Entzündung der Prostata
 

Psoriasis

Schuppenflechte
 

Psychiatrie

Lehre von den Hirnkrankheiten u.- funktionsstörungen mit vorwiegend psychischen Krankheitszeichen
 

Psychodiagnostik

Methoden zur Erforschung der menschlichen Persönlichkeit
 

Psychologie

Lehre von der Erforschung der menschlichen Persönlichkeit und der Verhältnisse ihres sozialen Bereiches
 

psychoneurotische Störungen

zu diesen Störungen gehören unter anderem Angstzustände, Depressionen und Zwänge
 

Psychosomatik

Lehre von den Wechselbeziehungen zwischen Psyche und Körper, insbesondere der Auslösung körperlicher Krankheiten durch psychische Störungen
 

psychosomatische Störungen

Störungen, die die seelisch-körperlichen Wechelwirkungen betreffen
 

Psychotherapie

Behandlung des Erlebens und Verhaltens
 

PTCA

Percutane Transluminale Coronar - Angioplastie; Aufdehnung, Sprengung einer Engstelle in den Herzkranzgefäßen mittels eines speziellen Herzkatheters
 

PTCD

Perkutane Transhepatische Cholangio – Drainage; ein Katheter wird durch die Haut und die Leber in den Gallengang eingelegt und in den Zwölffingerdarm vorgeschoben; die Galle kann so abfließen, der Bilirubinwert imBlut fällt ab
 

Pulmonalarterie

Lungenschlagader

Pulmonalstenose

Einengung der Herzklappe zur Lungenschlagader
 

Pulsoxymetrie

unblutige Messung der arteriellen Sauerstoffsättigung
 

Pyelographie

röntgenologische Darstellung des Nierenbeckens mit Einfüllen von Kontrastmittel in das Nierenbecken mittels Blasenspiegelung
 

Pyelonephritis (PN)

Entzündung des Nierenbeckens; oft insbesondere bei chronischem Verlauf symptomarm, kann schleichend zu Nierenversagen führen
 

Pyurie

Ausscheidung von Eiter im Urin
 

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