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|  3: PRESSE  |  3.5: Lebensbote  |  3.5.1: für K.-J. Laumann

"LEBENSBOTE"
Auszeichnung für Menschenliebe an Minister Karl-Josef Laumann
 
Heute (15. Oktober 2008) erhielt der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der "Schnellenburg" (Düsseldorf) die Skulptur "Lebensbote", eine Auszeichnung für Menschenliebe des Bundesverbandes der Organtransplantierten e.V. (BDO).

 
Minister Laumann wird für sein besonderes Engagement zur Förderung der Organspende in Nordrhein-Westfalen geehrt werden. Er ist damit die erste Persönlichkeit des Öffentlichen Lebens, den der Verband auf dieses Weise auszeichnet.

 
Frau Christina Rau, die Schirmherrin des BDO, überreichte den Lebensboten. Herr Prof. Dr. med. Bernhard Krämer (Herne), Generalsekretär der Deutschen TransplantationsGesellschaft, hielt die Laudatio.

 
Minister Laumann: "Es ehrt und freut mich besonders, dass ich den 'Lebensboten' als erste ausgesuchte Person erhalten habe. Maßnahmen wie diese Preisverleihung helfen dabei, Organspende und Transplantation in der Öffentlichkeit präsent zu halten. Für mich ist Organspende ein Akt christlicher Nächstenliebe und Solidarität. Denn jeder von uns kann im Laufe seines Lebens in eine Situation kommen, in der nur noch ein Spendeorgan das eigene Leben retten kann. Das Land Nordrhein-Westfalen ist deshalb aktiv dabei, die Zahl der Organspender zu erhöhen. So haben wir in den letzten zwei Jahren über eine halbe Million Organspendeausweise verteilt. Mit Erfolg: Seit 2005 erhöhte sich die Zahl der Organspender kontinuierlich."

 
Das Programm mit hochrangigen Gästen u.a. aus dem Bereich Organspende und Organtransplantation wurde durch kurze musikalische Beiträge und von einzelnen blitzlichtartigen Statements von Transplantationsbetroffenen unterschiedlichen Alters bereichert.

 
Der BDO zeichnet in Zukunft Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens mit der Skulptur "Lebensbote“ - ein Symbol für Menschenliebe - aus. "Auf diese Weise ehren wir Menschen, die den Gedanken der Organspende in der Öffentlichkeit vertreten - und sich somit dem gesellschaftlich sensiblen und schwierigen Thema vorbildlich angenommen haben", so Monika Kracht, die Vorsitzende und Mitgründerin des Verbandes.

 
Die Auszeichnung ist auch als Aufforderung an jeden Einzelnen gedacht, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen, eine Entscheidung zu treffen und diese zu dokumentieren.

 
Der "Lebensbote" wurde von der herztransplantierten Künstlerin Antje Grotelueschen (Breege/Rügen) entworfen. Sie stellt jede Keramik-Skulptur einzeln mittels der alten japanischen Brenntechnik "Raku" her. So ist jeder Lebensbote in Form und Farbe individuell, wie auch jeder Organspender, Organempfänger und auch jeder Geehrte.
 
Der BDO, einziger bundesweit tätiger Selbsthilfeverband für alle Organtransplantationen unter der Schirmherrschaft von Christina Rau, Gattin des verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau, setzt sich seit 22 Jahren für die Belange der Transplantationsbetroffenen ein.
Düsseldorf/Duisburg, den 15. Oktober 2008
 
43 Zeilen, 2949 Zeichen (mit Leerzeichen)
 
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Burkhard Tapp
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BDO
Hauptstr. 237, 79650 Schopfheim
transplantation-aktuell@bdo-ev.de
Tel. (07622) 68 44 156
Mobil (0175) 16 35 777

 

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